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Mehr Aufträge als Reinigungskraft — Profil-Tipps, die funktionieren

hausfeen.at Redaktion · 15.04.2026

Du bist als Reinigungskraft auf hausfeen.at registriert, aber die Aufträge kommen langsamer rein als erhofft? Dieser Ratgeber zeigt die Stellschrauben, die echt einen Unterschied machen — nach Feedback von Top-Hausfeen in Wien.

1. Profilbild: Freundlich, professionell, erkennbar

Das Profilbild ist das erste, was Kundinnen sehen. Nicht zu formell, nicht zu privat.

  • Freundliches Lächeln, direkter Blickkontakt
  • Heller, neutraler Hintergrund (nicht Parkplatz, nicht Badezimmer)
  • Schultern & Kopf im Bild (kein Ganzkörper, kein Nur-Gesicht-Close-up)
  • Hochkant-Format, gute Auflösung
  • Keine Filter, keine Sonnenbrille, keine Gruppenfotos

Vergleich: Profile mit Foto bekommen rund 3× so viele Bewerbungs-Möglichkeiten wie Profile ohne. Investition in ein gutes Bild: eine halbe Stunde.

2. Kurze, konkrete Biografie

Nicht der Lebenslauf. Drei Sätze reichen. Beispiel:

Hallo, ich bin Maria, seit 5 Jahren in Wien als Reinigungskraft tätig. Ich arbeite besonders gründlich in Küche und Bad — das sagen meine Stammkunden. Spreche Deutsch, Englisch und Polnisch, am liebsten in den Bezirken 1060, 1070 und 1080.

Was drin sein soll: Erfahrung, Spezialität, Sprachen, bevorzugte Bezirke. Was NICHT drin sein soll: Lebensgeschichte, Werbung, „ich bin die Beste".

3. Services konkret und korrekt

Gib klar an, was du machst und was nicht:

  • Wohnungsreinigung ja/nein
  • Büroreinigung ja/nein
  • Grundreinigung mit Ofen/Kühlschrank ja/nein
  • Fensterputzen ja/nein
  • Bügeln/Waschen ja/nein
  • Haustiere ok oder nicht

Wer unklar bleibt, bekommt Anfragen für Dinge, die er nicht anbieten will — und verbrennt Zeit mit Ablehnen.

4. Realistische Bezirke

Nicht alle 23 Bezirke anhaken. Lieber 4–8 realistische, in denen du mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut hinkommst. So bist du schneller bei Kundinnen und verdienst mehr effektive Arbeitszeit.

Tipp: starte mit deinem Wohnbezirk + 3 angrenzenden. Erweitern kannst du immer.

5. Preis strategisch setzen

Ein zu niedriger Preis signalisiert Unsicherheit oder Schwarzarbeit. Ein zu hoher schreckt in der Startphase ab.

  • Start ohne Bewertungen: 17–19 €/Std — gut mittig
  • Nach den ersten 5 Bewertungen: um 1–2 € erhöhen
  • Nach 20+ positiven Bewertungen: 22–25 €/Std als Durchschnitt

Details: Stundenlohn verhandeln.

6. Reaktionszeit < 2 Stunden

Kundinnen vergleichen oft 3–5 Angebote. Wer zuerst antwortet, wird öfter gebucht. Auf hausfeen.at wird deine durchschnittliche Reaktionszeit im Profil angezeigt. Ziel: unter 2 Stunden.

  • Push-Benachrichtigungen aktivieren
  • Morgens und abends kurz prüfen
  • Auch kurze „Melde mich in 1 Stunde"-Nachricht wirkt Wunder

7. Aktiv Bewertungen sammeln

Bewertungen sind der wichtigste Faktor für neue Aufträge. So bekommst du sie:

  • Nach jedem Termin kurz am Ende sagen: „Wenn Sie zufrieden waren, freue ich mich über eine Bewertung."
  • 1 Tag später eine kurze Nachricht über hausfeen.at schicken
  • Zufriedene Kundinnen wollen oft bewerten, vergessen es aber — die Erinnerung macht den Unterschied

Ziel: mindestens 5 Bewertungen in den ersten 2 Monaten. Danach läuft es meistens von alleine.

8. Angebote persönlich anpassen

Copy-Paste-Bewerbungen werden selten gebucht. Schreib in jeder Bewerbung 1–2 Sätze spezifisch zum Auftrag:

Hallo, Ihre 3-Zimmer-Wohnung in Neubau könnte ich Mittwoch oder Donnerstag in ca. 3 Stunden gründlich reinigen (inkl. Bad und Küche, wie beschrieben). Mein Preis 21 €/Std, Material bringen Sie, wie im Auftrag angegeben. Bei Fragen melden Sie sich gern.

Zeig: du hast den Auftrag gelesen, verstanden und ein konkretes Angebot gemacht.

9. Qualität konsistent halten

Ein guter Tag, an dem du 110 % Leistung bringst, bringt weniger als 20 Tage mit 90 %. Kundinnen buchen wieder, wenn sie wissen, was sie bekommen. Tipps:

  • Eigene Mini-Checkliste pro Raum mitnehmen
  • 10 Minuten Puffer am Ende für Sichtkontrolle
  • Bei mehreren Terminen hintereinander: kurze Pause dazwischen, nicht direkt durchmarschieren

10. Kleine Extras, große Wirkung

Was Stammkunden bindet:

  • Gefaltete Handtücher im Bad
  • Betten gemacht (wenn nicht anders vereinbart)
  • Kurze Nachricht am Ende: „Blumen im Wohnzimmer sind etwas durstig :)"
  • Keine Zusatz-Rechnung für 5 Minuten Mehr-Arbeit

Diese Kleinigkeiten kosten dich 5 Minuten — bringen Stammkunden für Jahre.

Fazit

Mehr Aufträge als Hausfee sind keine Glückssache. Die Kombination aus gutem Profil, schneller Reaktion, fairer Preisstrategie, konsistenter Qualität und aktiv gesammelten Bewertungen macht den Unterschied. In den ersten 2–3 Monaten steckt die meiste Arbeit; danach läuft es meist von selbst.

Häufige Fragen

Wie schnell bekomme ich erste Aufträge auf hausfeen.at?
Bei einem vollständigen Profil mit Foto, Bio und Services meist innerhalb von 7–14 Tagen. 500 Sparkles Willkommensbonus helfen dir beim Start. Ohne Foto dauert es deutlich länger.
Brauche ich wirklich ein Profilbild?
Ja. Profile mit Foto werden 3× häufiger gebucht als Profile ohne. Ein gutes, freundliches Bild ist der wichtigste einzelne Faktor für mehr Aufträge.
Soll ich billig starten, um mehr Aufträge zu bekommen?
Nein. Ein zu niedriger Preis signalisiert Unsicherheit oder Schwarzarbeit. Starte bei 17–19 €/Std, wenn du noch keine Bewertungen hast, und erhöhe nach den ersten positiven Rezensionen.
Wie viele Bewertungen brauche ich, damit es von selbst läuft?
Ab rund 10–15 positive Bewertungen bekommst du deutlich mehr Anfragen. Die ersten 5–10 Bewertungen bewusst einsammeln — danach läuft es meist organisch weiter.
Lohnt es sich, in mehreren Bezirken zu arbeiten?
Ja, aber mit Fokus. 4–8 Bezirke, in denen du gut hinkommst, sind effektiver als alle 23. Sonst verbringst du mehr Zeit mit Fahren als mit Arbeiten.

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