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Putzfrau ins Haus lassen — Vertrauen aufbauen & Sicherheit

hausfeen.at Redaktion · 15.04.2026

Eine fremde Person in der eigenen Wohnung allein zu lassen, fühlt sich erst mal ungewohnt an. Dieser Ratgeber zeigt, wie du schrittweise Vertrauen zur Putzfrau aufbaust — und welche Sicherheits-Maßnahmen realistisch sind.

Phase 1: Das erste Treffen

Beim allerersten Termin solltest du zu Hause sein. Das macht Sinn aus zwei Gründen:

  • Du zeigst die Wohnung, erklärst was wo steht
  • Ihr lernt euch kennen — Name, Sprache, Arbeitsweise

Plane 15–30 Minuten Einweisung ein. Zeig: Reinigungsmittel-Schrank, Staubsauger, Wäschekorb, Müll-Ort, Besonderheiten („dieser Sessel ist empfindlich", „dort wohnt der Kater").

Phase 2: Die ersten Termine (mit Anwesenheit)

Bleib die ersten 2–3 Termine noch daheim — idealerweise im Home-Office oder entspannt in der Küche. Du musst nicht überwachen; es geht darum, dass die Person sich mit deinem Haushalt vertraut macht und du sie im Alltag siehst.

Beobachte:

  • Pünktlich? Vorbereitet?
  • Arbeitet sie respektvoll mit deinen Sachen?
  • Stellt sie Fragen bei Unklarheiten?
  • Pausen-Verhalten — macht sie kurze Pausen oder zieht durch?

Phase 3: Schlüsselübergabe

Nach einigen erfolgreichen Terminen wird praktischer sein, dass die Putzfrau allein arbeitet. Das bedeutet Schlüsselübergabe. So machst du es sicher:

  • Schriftliche Übergabe: Kurzer Zettel mit Datum, Schlüsselart, Unterschrift beider
  • Gib nur einen Schlüssel, keine Sammlung
  • Keine Beschriftung mit Adresse (falls verloren geht)
  • Ersatzschlüssel für dich, falls sie verloren geht

Hinweis: Über hausfeen.at kannst du jede Interaktion dokumentieren — das ersetzt keinen Zettel, ergänzt ihn aber.

Umgang mit Wertsachen

Realistisch: In jedem Haushalt gibt es Wertsachen. Keine Putzfrau der Welt will permanent überwacht werden — und du willst nicht ständig misstrauisch sein. Sinnvoll:

  • Bargeld & Schmuck: In einem Schubladen-Schloss oder Tresor — nicht offen
  • Wichtige Dokumente: In einem verschließbaren Ordner
  • Laptop/Kamera: Nicht offen auf dem Tisch, wenn nicht nötig
  • Medikamente: In einer geschlossenen Schublade

Das ist keine Misstrauenserklärung — das sind normale Sicherheitsvorkehrungen, die du auch bei Handwerker-Besuchen machen würdest.

Fotos der Wohnung vor dem ersten Solo-Termin

Mach beim ersten Solo-Termin (ohne dich im Haus) kurz vorher ein paar Handy-Fotos von Wertgegenständen, die du nicht wegschließen kannst (Fernseher, Bilder, Möbel). Das ist dein Beleg im unwahrscheinlichen Fall eines Problems. Danach brauchst du das nicht mehr zu machen.

Laufende Kommunikation

Kleinkram klärt sich schnell, wenn ihr in Kontakt bleibt:

  • Nach jedem Termin kurzer Nachricht: „Alles gut?", „Konntest du das mit XYZ erledigen?"
  • Bei Unklarheiten früh ansprechen, nicht sammeln
  • Feedback auch positiv geben — „Der Boden glänzt wie neu, danke!"

Auf hausfeen.at gibt es ein Chat-System direkt mit der Hausfee — alles dokumentiert, nachlesbar, abrufbar.

Bewertungen prüfen

Einer der wichtigsten Punkte: Lies vor der Buchung die Bewertungen anderer Kunden. Nicht nur die Gesamtzahl der Sterne, sondern die Texte:

  • Wird „zuverlässig" mehrfach erwähnt?
  • Gibt es Hinweise auf Sorgfalt mit Sachen?
  • Wie lange sind Kunden geblieben (Stammkunden)?
  • Gibt es vereinzelte kritische Bewertungen und wie wurde darauf reagiert?

Was ist, wenn trotzdem etwas passiert?

Selbst bei der verlässlichsten Person kann einmal eine Vase kaputtgehen. Dafür gibt es Versicherungen:

  • Deine Haushaltsversicherung deckt oft Einbruch & Wasserschäden
  • Berufshaftpflicht der Hausfee (bei selbstständigen)
  • Unfallversicherung (bei angestellten Hausfeen)

Details im Ratgeber Putzfrau versichern.

Fazit

Vertrauen entsteht durch: klaren Start, überlappende Termine, kleine Kommunikation, normale Sicherheitsvorkehrungen und gute Bewertungen als Grundlage. Nach 3–5 Terminen merkst du, ob die Person zu deinem Haushalt passt. Wenn ja: behalten. Wenn nein: höflich wechseln. Auf hausfeen.at ist das ohne Kündigungsfrist möglich.

Häufige Fragen

Sollte ich beim ersten Termin zu Hause sein?
Ja unbedingt — für die Einweisung und das erste Kennenlernen. Die ersten 2–3 Termine auch noch, danach kannst du schrittweise mehr Solo-Zeit geben.
Wann kann ich den Schlüssel übergeben?
Nach 3–5 positiven Terminen. Wichtig: schriftliche Übergabe mit Datum und Unterschrift, keine Adress-Beschriftung am Schlüssel, Ersatzschlüssel für dich behalten.
Ist es unhöflich, Wertsachen wegzuschließen?
Nein. Das ist normale Vorsicht — genauso wie du bei Handwerkern Wertsachen sicherst. Gute Hausfeen erwarten das sogar und fühlen sich so auch selbst geschützt vor Verdächtigungen.
Was tun, wenn etwas fehlt oder kaputt ist?
Zuerst ruhig mit der Hausfee reden — oft gibt es eine einfache Erklärung. Bei größeren Fällen: Polizeianzeige (bei Diebstahl-Verdacht), Meldung an die Plattform-Unterstützung, Versicherungsfall prüfen.
Wie oft wechseln Menschen ihre Putzfrau?
Gute Beziehungen halten oft Jahre. Die Wechselrate liegt meist an Umzügen oder Jobwechseln der Hausfee — nicht an Problemen. Auf hausfeen.at kannst du jederzeit ohne Kündigungsfrist wechseln.

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